25.01.2017 Wasserball Wasserball

Bericht vom Spiel des SV Cannstatt gegen SV Vogtland Plauen

Gegen den Tabellenführer der B-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga und haushohen Favoriten SV Vogtland Plauen gab es für Wasserball-Bundesligist SV Cannstatt wenig zu erben.


Mit 8:15 (4:5; 0:3; 1:3; 3:4) zog der SVC vor heimischem Publikum den Kürzeren, war aber zumindest zeitweise auf Augenhöhe. Wegen der gleichzeitigen Niederlage des Süd-Konkurrenten SV Würzburg in Hamburg bleibt der SVC auf Platz 7.

Ohne große Erwartungen ging der SV Cannstatt in die Begegnung mit dem Meisterschaftsaspiranten aus dem Vogtland. Die Sachsen haben sich immerhin den sofortigen Wiederaufstieg in die A-Gruppe zum Ziel gesetzt. Doch der Cannstatter Kindergarten mit immerhin 5 Spielern der letztjährigen U17 bot den mit ausländischen Spielern gespickten Kader der Plauener Paroli. Besonders im ersten Viertel und dann wieder im letzten Abschnitt spielte Cannstatt gegen die körperlich überlegenen Plauener munter mit. Der SVC zeigte sich zeitweise beweglicher und konsequenter als noch unter Ex-Trainer Radojevic. Der Trainerwechsel zum Gespann Andras Feher und Robert Bleich scheint Früchte zu tragen.

Lediglich in den beiden mittleren Spielabschnitten war Plauen zumindest ergebnistechnisch besser, konnte sich ein Chancenplus herausarbeiten und dank seiner routinierten Spieler auch erfolgreich nutzen.

Cannstatts Chefcoach Andras Feher war aber nach dem Abpfiff auch durchaus zufrieden. „Wir konnten lange Zeit gut mithalten. Leider fehlt unserer jungen Mannschaft noch die körperliche Konstitution um über ein ganzes Spiel dagegenhalten zu können.“ Dazu fehlt dem SVC auch noch die Spielpraxis, neue Spielzüge auch unter Wettkampfbedingungen einsetzen zu können. Am kommenden Wochenende gegen die Schweizer Nationalmannschaft soll diese Spielpraxis nun endlich kommen.

Wichtig dürfte dann der Rückrundenstart am ersten Februar-Wochenende gegen den SV Krefeld sein. Hier wird man sehen, ob der SVC noch an das Tabellenmittelfeld wird anschließen können.

Ein Cannstatter wird die nächsten Spiele allerdings fehlen: Tim Kraut erwartet nach einer roten Karte kurz vor dem Abpfiff eine Spielsperre.

Tore SVC: Uros Fabic (3), Deni Cerniar (2), Novak Zugic, Milosav Aleksic, Julius Wörn.