04.02.2017 Wasserball Wasserball

Vorschau zum Spiel des SVC gegen SV Krefeld 72

Mit dem ersten Spiel der Rückrunde in der B-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga geht der Kampf um den Klassenerhalt für den SV Cannstatt in eine entscheidende Phase.


Gegen den SV Krefeld 72 (18.30 Uhr, Inselbad Untertürkheim) wäre ein Punktgewinn wichtig. In der Hinrunde hatten die Schwaben in Krefeld ganz knapp den Kürzeren gezogen. Nun hofft man an der Mombach-Quelle auf die Revanche. Zuletzt hatte das Cannstatter Trainergespann Andras Feher und Robert Bleich vor allem am Angriff gefeilt. Die Schwaben haben den bislang zweitschlechtesten Angriff der Liga mit nur 44 Treffern, im Gegensatz zu Krefeld, das mit 84 erzielten Treffern auf Platz zwei der Torjägerliste liegt.

„Wir haben verschiedene Bewegungen im Angriff geübt.Wir sind vorne zu statisch und ausrechenbar. Wir müssen mehr torgefährliche Situationen erzeugen“, sagt Cheftrainer Andras Feher. Vor allem am vergangenen Wochenende konnten die Cannstatter mit drei Trainingsspielen gegen die Schweizer Nationalmannschaft intensiv arbeiten. „Man muss unter Wettkampfbedingungen solche Sachen eintrainieren“, erklärt Feher. Außerdem wurde intensiv am Überzahl- und Unterzahlspiel gearbeitet. Gegen Krefeld gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Gabor Bujka, langjähriger Cannstatter Abwehrrecke und Trainer sitzt bei Krefeld am Beckenrand.

Beim SVC wird auf jeden Fall Tim Kraut fehlen, der nach einer Tätlichkeit im letzten Spiel gesperrt ist. Wegen einer Krankheitswelle, die auch die beiden Trainer erfasst hat, ist noch unklar wer beim SVC am Samstag auf der Bank sitzen wird.