10.03.2017 Wasserball Wasserball

Vorschau auf das Spiel SV Würzburg 05 vs. SV Cannstatt

Will der SV Cannstatt seine letzten Chancen auf eine bessere Ausgangsposition für die Play-Offs bewahren, muss er am Samstag (16.30 Uhr, Wolfgang-Adami-Bad Würzburg) beim Tabellenschlusslicht unbedingt punkten, besser sogar noch gewinnen.


„Das wird aber alles andere als einfach“, warnt Cannstatts Coach Andras Feher vor dem abgeschlagenen Tabellenschlusslicht. „In Würzburg war es schon immer sehr schwer zu spielen, die haben ein begeistertes Publikum, das die Mannschaft aufpeitscht“, weiß er aus seinen langen Jahren als Trainer.

Wollen die Cannstatter noch weitere Schritte aus dem Tabellenkeller machen, „dürfen wir keine Fehler mehr machen“, erklärt Feher. Da der SVC von den drei Kontrahenten im Abstiegskampf gegenüber SC Neustadt und Poseidon Hamburg das mit Abstand schlechteste Torverhältnis hat, bleiben nur Punkte. „Die Tordifferenz ist nicht mehr einzuholen, wir müssen über die Punkte gehen“, erklärt Feher.

Zuletzt war der SVC im Aufwärtstrend. „Wir müssen an unsere letzten Leistungen anknüpfen und dürfen keine Fehler machen“, fordert Feher. Aber er betont auch immer wieder, dass seine junge Mannschaft noch nicht die Konstanz einer erfahrenen Truppe aufweist. Leistungsschwankungen sind das immer drin. Aber ausgerechnet bei der direkten Konkurrenz sollten sie vermieden werden. Wichtig, dass da die Standards funktionieren. Im letzten Spiel in Neustadt war das Überzahlspiel wieder nicht optimal. „Das werden wir im Training noch intensiv angehen“, war seine Schlussfolgerung.

Immerhin kann der SVC in Best-Besetzung antreten. Lediglich Miles Müller fehlte unter der Woche mit Grippe im Training. Einziger Kranker war SVC-Coach Feher selbst. Der hütete mit Magen-Darm-Grippe das Bett. „Da bleib ich besser daheim, bevor ich noch einen Spieler anstecke.“